PV Gutachter und Ingenieurbüro +49 (0)9465 911512
.

Was passiert mit den Aktien der Verbrennerautohersteller?

Ja, die Hersteller verbrennen Aktienwerte, weil sie den Trend verschlafen haben. Sie werden Insolvenz anmelden müssen, und dann von irgendeinem E-Mobilhersteller aufgekauft, wie so manch anderer Trendverschläfer in der Vergangenheit. War mit Kodak auch so. Die sind auch nicht umgestiegen auf die Digitalkamera. Die etablierten Hersteller haben einiges verschlafen, aber Gott-sei-Dank alles in der guten alten Schublade. Alles fertig entwickelt, muss nur noch rausgeholt werden. BMW findet leider die Schublade nicht mehr. Wenn sie gefunden wird, dann muss noch herausgefunden werden, wer den Schlüssel hat für die Schublade. Wenn man ihn dann gefunden hat, wird eine Aufsichtsratssitzung abgehalten, wer die Schublade öffnen darf, und wann man sie öffnet. Dabei wäre alles so einfach: Man bräuchte doch nur nachmachen, was Tesla seit 16 Jahren vormacht.

Auspuffmobile interessieren bald keinen Menschen mehr. Wer kauft sich heute noch eine Pferdekutsche? Die meisten sind schon aufs Auto umgestiegen. Bald fällt der Neupreis von E-Flitzer auch unter dem Kaufpreis von Verbrenner. Gebrauchte stehen auch bald zur Verfügung. Rechnet man die Betriebskosten sind sie eh schon günstiger als die Verbrenner. Die machen keinen Spaß und man muss ständig an irgendeiner kostenpflichtigen Tankstelle tanken. Die ewigen Ölwechsel, Keilriemen und dann verreckt auch noch der Turbo oder das Getriebe, da sind 5.000 Euro schon mal weg. Die Auspuffmobile sind sowieso nicht mehr zeitgemäß. Auch bei einem Unfall zu gefährlich. Der Diesel- oder Benzinmotorblock unter der Haube kann einem bei einem Unfall zerdrücken. So etwas kann beim E-Auto nicht passieren, denn der Akku sitzt im Boden und bringt zusätzlichen Schutz. Beim Verbrenner wäre noch das hoch potent giftige CO2 zu erwähne. Jemandem der sich der Konsequenzen bewusst geworden ist, dürfte das Fahren noch Spaß mehr machen. CO2 zerstört die Zukunft und verschlechtert aktuell schon die Gegenwart. Durch den Klimanotstand werden Millionen flüchten und müssen dauerhaft wo anders untergebracht werden. Der Rot-Schwarzen Regierung ist das leider noch nicht aufgefallen.

Warum heißt es eigentlich Verbrenner? Ganz einfach, weil sie pro gefahrene Kilometer 10 mal häufiger in Brand geraten als die sicheren Akkuautos. Benzinleitungen, heißer Motorblock – 60 Liter Diesel entsprechen ca. 600 kWh Energie. Das sind explosive Ölöfen, auf denen man durch die Gegend heizt und aus pufft. Mit einem Liter, welcher 2,65 kg CO2 ausstößt kann Frau oder Mann nur schlappe 20 km weit fahren, dies macht keinen Sinn für den gesunden Menschenverstand. Um einen Liter in den Tank zu bekommen wurden außerdem noch 2 Liter verbrannt, wenn man vom Bohrloch bis zum Tank alles berechnet. Die Tankerunglücke, undichten Bohrlöcher und Raffinerieexplosionen haben wir noch nicht erwähnt.

Der Mensch hat die Wahl: Entweder er ändert sich mit geordneten Vorgaben/Verboten oder es endet im menschlichen Leid. Der Mensch entscheidet sich leider oft für den 2ten Weg, wie uns die Geschichte lehrt. Wir haben noch nichtüber die totbringenden Kohlekraftwerke, dreckigen Schiffe und das sinnlose herumfliegen gesprochen. „Fliegen ist so ziemlich das Schlimmste, was man als Individuum dem Klima antun kann.“ sagte Greta vor einigen Jahren, wie man in Ihrem Buch Szenen aus unserem Herzen: Unser Leben für das Klima nachlesen kann.

Es kommen unbequeme Zeiten auf uns alle zu. Das will aber keiner hören, denn die Wahrheit tut weh. Der Mensch ist perfekt im Verdrängen. Wir sind aber schon mitten drin. Es ändert sich alles, so oder so. Es ist ungefähr so, als ob die Menschheit im Auto sitzend auf einen Abgrund zufährt und anstatt zu bremsen, streitet sie sich über das Radioprogramm.

Es braucht erst ein Schockerlebnis, damit unsere Machokonsumgesellschaft seine Bequemheit ändert, denn dann muss gehandelt werden, dann erst wird das Schlimmste verhindert. Deshalb mach mit am 29.11.2019 #NeustartKlima denn jeder zählt, oder wie Greta sagt: „du bist nie zu klein, um etwas zu verändern“. So heißt auch der Titel Ihres neusten Buches.

Autor: Alois Elsner