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Planung PV-Anlagen

Planung einer Photovoltaikanlage

Investitionsgründe

Die Senkung der Stromkosten ist derzeit der Hauptgrund für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage. Durch eine PV-Anlage und Stromspeicher sind Hausbesitzer und Betriebe von künftigen Strompreiserhöhungen weniger stark betroffen. Das Zauberwort heißt derzeit Eigenverbrauch. Die Vorteile liegen in der Schaffung von Versorgungssicherheit, naturverträgliche Energieversorgung, verbrauchernahe Stromerzeugung, kurze Bauzeit, verschleißarmer Betrieb, geringe Wartung, Vermeidung von Energieimporten, lokale Wertschöpfung, umweltgerechte Mobilität und sichere Geldanlage. Die Zeiten stark verfallender Modul- und Systempreise gehören der Vergangenheit an. Die Entscheidung für eine PV-Anlage auf dem eigenen Balkon, Wohnhaus oder Fimengebäude war noch nie so logisch derzeit.

Photovoltaik-Prinzip und Komponenten einer PV-Anlage

Im Gegensatz zur solarthermischen Anlage, die warmes Wasser erwärmt, erzeugen Photovoltaikanlagen aus Sonnenlicht Strom zu variablen Kosten von Null. Durch die elektromagnetischen Strahlen der Sonne entsteht in den Zellen eine Stromspannung. Diese Schlüsseltechnologie sichert die dezentrale Energieversorgung durch Millionen von privaten PV-Anlagen. Bis jetzt wurden 1,4 Millionen PV-Anlagen auf den Dächern in Deutschland gebaut. Im Jahr 2012 prozduzierten PV-Anlagen 6,4 Prozent am Primärenergieverbrauch. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Jahr davor um 44 Prozent.

Lebensdauer einer Photovoltaik-Anlage

Eine Photovoltaikanlage besteht aus den Hauptkomponenten PV-Module, Wechselrichter, Montagegestell und Elektroinstallation. Bei fachgerechter Planung, korrekter Montage und laufender Kontrolle beträgt die Lebensdauer einer wartungsarmen Photovoltaikanlage drei bis vier Jahrzehnte.

Ertrag

PV-Anlagen haben oft auch eine langjährige Finanzierung, weshalb bei der Planung einer Photovoltaikanlage darauf zu achten ist, dass sie die gewünschten Erträge erwirtschaftet. Der Gewinn aus dem Ertrag muss versteuert werden, dadurch bleibt die Wertschöpfung in den Regionen.die Preise für PV-Module ändern sich derzeit täglich. Wichtig ist nicht allein der Preis. Ausschlaggebend für den Preis und die Rendite ist die Qualität der Module, die Bauart des Modultraggerüsts (einfache oder doppelte Lage), die Abstimmung zwischen Modul und Wechselrichter und vieles mehr. Die Systempreise für ein kWp schwanken je nach Projekt und Modultyp um mehrere 100 Euro. Es kann auch sein, dass teurere Module unter dem Strich nach 20 Jahren mehr einbringen als billige Module. Bei üblichen Angeboten können die Firmen derzeit die Preise für zwei Wochen garantieren. Im Moment steigt die weltweite Nachfrage nach PV-Anlagen. Wichtig ist immer das im Nachgang keine Regiekosten in Rechnung gestellt, die zugesagten Montagetermine eingehalten werden und die Abstimmung zwischen der PV-Fachfirma und dem Netzbetreiber funktioniert. Ansonsten droht Vergütungsverlust.

Wartungsintervalle

Eine PV-Anlage ist zwar nicht wartungsfrei, dennoch wartungsarm. Die PV-Anlage sollte alle zwei Jahre von einem Fachmann überprüft werden. Laut VDE Vorschrift ist eine wiederkehrende Prüfung vorgeschrieben. Die Fachfirma sollte den PV-Anlagenbetreiber darauf hinweisen. PV-Anlagenbesitzern sind etwaige Mindererträge meistens nicht bewusst, weil sie schwer zu bemerken sind. Es gibt mehrere Möglichkeiten eine PV-Anlage zu überprüfen. Ein Sachverständiger für Photovoltaik kann feststellen, ob die PV-Anlage den garantierten Ertrag wirklich erbringt und ob die PV-Anlage mangelfrei auf dem Dach montiert wurde.

Quelle:
© Alois Elsner 2012

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