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Neue Meldepflichten des EEG 2017 für Selbstversorger

Das EEG 2017 hat neue Meldepflichten für Selbstversorger gebracht und vor allem neue Sanktionen. Eigenversorger und Elektrizitätsversorgungsunternehmen müssen sog „Basisinformationen“ mitteilen, selbst wenn sie nicht EEG-umlagepflichtig sind.

Reine Eigenversorger, d.h. solche die den erzeugten Strom tatsächlich nur für sich nutzen, mussten die Meldung der „Basisinformationen“ schon bis zum 28.2. an den Verteilnetzbetreiber mitteilen. Eigenversorger, die weitere Letztverbraucher vor Ort versorgen, müssen dem Übertragungsnetz-betreiber bis zum 31.05. die EEG-Umlagedaten des Vorjahres melden. Auch Betreiber von Bestandsanlagen und Kleinanlagen über 7 kW (PV) bzw. 1 kW (andere EEG-Anlagen) müssen diese „Basisinformationen“ übermitteln – ungefragt. Wer die Frist versäumt, muss mit Aufschlägen auf die EEG-Umlage rechnen.

Der Solidarfonds Eigenversorgung hat auf seiner Webseite www.info-eeg.de eine ausführliche Information der Kanzlei NÜMANN+SIEBERT Informationen bereitgestellt, welche Meldepflichten es gibt und wie hier im Einzelnen vorzugehen ist. In dem Dokument sind die wichtigsten Fragen aufgeworfen und werden verständlich beantwortet, damit die Betroffenen in der Lage sind bis zum Monats Ende ihrer Meldepflicht nachzukommen.

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DGS-Newsletter vom 19.05.17

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