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Griechenlandrettung mit PV

Photovoltaik-Rettungspaket anstatt Finanzspritze

Photovoltaik machen Länder reich und unabhängig, egal ob in Deutschland oder in Griechenland und als Nebeneffekt wird der Klimawandel verlangsamt durch vermiedenen CO2 Ausstoß.

Durch PV-Anlagen in Deutschland wird Wertschöpfung in Gemeinden und Städten generiert. Das Kapital bleibt im Land und fließt nicht ins Ausland ab für Rohstoffimporte, wie Gas und Öl. Es reduziert sich die Energieabhängigkeit des Landes. Dennoch sinkt aufgrund gravierender politischer Fehlentscheidungen die neu installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland seit Anfang 2013. Dabei ist mittlerweile bekannt , dass nur mit Hilfe von Sonnen- und von Windstrom sich Deutschland von Kohle und Gas befreien kann, durch Power-to-Gas, Power-to-Liquid und vielen dezentralen Sonnenbatterien.

Griechenlandrettung mit Hilfe von Photovoltaik

Mit Photovoltaik sollte man auch Griechenland fördern. Nicht mit weiteren Milliarden, sondern mit einer Förderung für Photovoltaikanlagen. Dies würde Arbeitsplätze schaffen und den CO2-Ausstoß reduzieren.  Anstatt das dritte Rettungspaket als Finanzspritze auszuzahlen hätte man für die 50 Milliarden Euro besser 50 Millionen Kilowattpeak Photovoltaik neu in Griechenland installieren können. Diese PV-Anlagen könnten in Griechenland ca. 60 Milliarden Kilowattstunden jährlich produzieren. Das enstricht der jährlichen Stromproduktion von 7 Kernkraftwerken. Griechenland könnte mit Hilfe von Power-to-Gas-Anlagen aus Strom Gas produzieren. Mit dem Verkauf von Gas könnte Griechenland so seine Schulden abbauen.

Politischer Handlungsbedarf für neue Förderung für mehr PV-Anlagen

Die Vorteile von PV-Anlagen müssen an die Betreiber der PV-Anlagen weitergereicht werden, damit Deutschland möglichst schnell das Ziel von 100 % erneuerbare Energien erreicht müssen neue Fördermaßnahmen ins Leben gerufen werden.

Nachfolgend die Aufzählung von Förderungen, welche geschaffen werden könnten:

  • Vor-Ort-Wertschöpfungsbonus (für jährlich vermiedene 6 Milliarden Euro Ausgaben für Energieimporte)
  • Gewerbesteuerbonus (Befreiung aller PV-Anlagen unter 200 kWp von der Gewerbesteuer)
  • CO2-Vermeidungsbonus direkt an PV-Anlagen-Betreiber an die eigentlichen CO2-Vermeider auszahlen, anstatt der CO2-Zertifikate
  • Gesundheitsbonus (Luftqualität Hauptursache umweltbedingter vorzeitiger Todesfälle)
  • Klima- und Umweltschäden-Vermeidungsbonus
  • Merit-Order-Effekt-Bonus (Kostensenkungsbonus für reduzierte Börsenstrompreise dank PV-Anlagen)
  • Netz-Stabilisierungsbonus (für die stabilisierende Wirkung von PV-Strom im Netz)
  • Vorreiter-, und Vorbildbonus (viele weitere Länder haben das erfolgreiche Erneuerbare-Energien-Gesetze (EEG) übernommen)
  • Ewigkeitskostenvermeidungsbonus (Atom- und Kohlekraftwerke verursachen Ewigkeitskosten, regenerative Energiequellen hingegen nicht)

Irrweg Hochspannungstrassen und Offshorewindkraft

Die Offshore-Windanlagenhaftung, muss jeder Bürger mit dem Strompreis bezahlen, derzeit 0,25 Cent/kWh. Offshore-Haftung ist für die dezentrale Energiewende und für den Bürger nicht zielführend. Zusätzlich müssen für diesen Strom teure Hochspannungstrassen quer durch Deutschland gebaut werden. Nicht zu vergessen sind die immensen Durchleitungsgebühren die der Stromverbraucher an die Netzbetreiber bezahlt. Die Durchleitungsgebühren betragen ca. 25 Prozent vom Strompreis. Mit dezentralen Photovoltaikanlagen kombiniert mit Stromspeichern wird der Netzausbau überflüssig.

Abschaffung der Sonnensteuer

Die Politik bestraft den Neubau von Photovoltaikanlagen durch die Einführung der Sonnensteuer. Seit 1. August 2014 wird Eigenverbrauch mit einer anteiligen EEG-Umlage besteuert bei PV-Anlagen größer 10 kWp. Auf die Energie unserer lieben Sonne darf keine Sonnensteuer erhoben werden. Dies ist gegen die Moralvorstellung, gegen den gesunden Menschenverstand und vermutlich gegen das Grundgesetzt. Stattdessen muss eine Politikersteuer für verkorkste Politik eingeführt werden.

Autor:
© Alois Elsner