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Auspuffröhren ist out, Elektrosound ist in

Elon Musk, der Inhaber von Autobauer Tesla, hat am 01. April um 05:30 Uhr (MEZ) sein Model 3 vorgestellt. Sicherlich kein Aprilscherz, sondern eine Revolution in der Automobilbranche, denn erstmals gibt es ein alltagstaugliches Elektroauto mit einer Reichweite von mindestens über 500 Kilometer zu einem erschwinglichen Preis. Im letzen Jahrhundert machte Henry Ford mit seinem T-Modell für die Mittelschicht das Auto erschwinglich. In diesem Jahrhundert baut Elon Musk für den heutigen Ottonormalverbraucher das Massenelektroauto Tesla Model 3. Die deutschen Autobauer sieht man nur noch im Rückspiegel vor Neid erblassen, weil sie hören müssen, dass Tesla im Jahr 2020 fast 500.000 vollblut Elektroautos verkauft hat. Und in der deutschen Fabrik bei Berlin wird der Tesla SUV Model Y gebaut.

So wie die Machthaber in der damaligen DDR auf den Trabi stolz waren und ihn nicht veränderten, so beharren die deutschen Autobauer fast schon beleidigt auf ihren Abgasgondeln, welche sie in der Vergangenheit gut verkauft haben, heute jedoch keiner mehr kaufen will. Eine Veränderung wollen sie nicht, was auch logisch ist, denn die Marktführerschaft hat Tesla erlangt. Die deutschen Marken plagen sich ab mit Abgaswerten und Untertreibung von Verbrauchsangaben. Vorsicht ist beim Neuautokauf geboten, denn die alten Spritschlucker mit Technik aus dem letzten Jahrhundert werden, im Vergleich zum modernen E-Auto der neuesten Generation, schnell zum Ladenhüter.

Das Model 3 spricht alle Autofahrer an, wie zum Beispiel die Sicherheitsbedürftigen mit dem sichersten Auto seiner Klasse, die Umweltbewahrer mit zero Emission, die Technikbegeisterten mit atemberaubender Beschleunigung von unter 5 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Angeber mit dem Autopilot und E-Sound, die Internetgemeinde mit rund um die Uhr Internetzugang und die Sparfüchse mit der Lademöglichkeit an der eigenen Photovoltaikanlage. Nerviges „Benzinpreisgucken“, stinkende Benzinfinger und Schlange stehen an der Tankstellenkasse sind beim Elektroauto Vergangenheit. Das E-Auto steht jeden morgen voll getankt in der Garage.

Bleibt nur noch die Frage, warum eine neue Automarke wie Tesla so rasant den Mitbewerbern vorausfährt. Ein Benzin- oder Dieselauto muss für einen Ölwechsel in die Werkstatt, ein E-Auto nicht. Die Panik für Werkstattsterben ist allerdings unbegründet, denn Reifen und einen gewissen Service benötigen E-Autos trotzdem. Hoffentlich verrechnen sie die Konzerne nicht, so wie die Stromkonzerne. Sie haben auch die Energiewende verschlafen.

Tesla geht es bei dem E-Auto um die Mobilitätswende, die wir wegen dem CO2-Anstieg und der damit zusammenhängenden Erderhitzung und damit verbundenem Menschensterben sowieso benötigen. Das hat mittlerweile jeder verinnerlicht, sogar die Klimaleugner. Hoffen wir also, dass wir Erwachsenen unsere gemeinsame Wohnung Erde bewohnbar halten. Hoffen wir auch, dass die deutschen Autokonzerne wenigsten von Tesla übernommen werden, zum Erhalt unserer Arbeitsplätze. Auspuffröhren ist out – Elektrosound ist in!

Energiewendeexperte
Alois Elsner
Dipl.-Ing. (FH)

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© Tesla Motors – Das Model 3

Im Folgenden wird auf Fragen, Binsenweisheiten und Irrglauben und Vorurteile eingegangen.

1.) Die Herstellung der Batterien für ein E-Fahrzeug benötigt „seltene Erden“.

Vergleicht man die Materialien von E-Auto und Kolbenmotorauto ist alles gleich bis auf die Batterie. Jedoch benötigt ein Kolbenmotorauto zusätzlich einen Motorblock, ein Getriebe, eine Bleibatterie (Blei ist giftig), und einen Katalysator. Dieser benötigt auch seltene Erden. Im Katalysator ist zum Bsp. Platin enthalten. Vor allem wird bei jeder Fahrt Öl benötigt und verbrannt. Öl ist jedoch nicht endlich auf der Erde vorhanden. Was noch schlimmer wiegt ist, dass 1 Liter Öl 10.000 Liter Luft verseucht, also genau den Rohstoff, den wir Menschen in jeder Sekunde benötigen.

2.) Die Beseitigung der Batterien ist zurzeit ungeklärt.

Wenn dieses Argument wahr wäre, dann würden die Bleibatterien der Kolbenmotorauto auch nicht entsorgt werden können. Auf jeden Fall reicht die Kapazität eines Akkus aus einem E-Auto aus, um es nach dem Autoleben als Sonnenspeicher an die eigene PV-Anlage Zuhause anzuschließen. So hat man auch Nacht eigenen Sonnenstrom.

3.1) Was tun, wenn der Strom ausfällt?
Abstecken uns losfahren oder mit dem E-Auto das Haus versorgen.

3.2) Ist es umweltfreundlich, wenn die Batterie mit Strom aus Braunkohlekraftwerken geladen wird?
Natürlich nicht, deshalb kann man die Akkus umweltfreundlich und kostenlos mit der eigenen PV-Anlage aufladen und in der übrigen Zeit schließt man einen Tarif mit Ökostrom ab. Atomstrom und Kohlestrom wird nicht benötigt, zu keiner Zeit.

4.) Ist die Reichweite speziell bei Tesla Model 3 übertrieben?
Hierzu muss angemerkt werden, dass die Reichweite vom kleinsten Model 3 erreicht wird. Es wird die Möglichkeit geben ein Model 3 mit größerer Reichweite bestellen zu können. 350 km sind jedoch für 99 Prozent aller Fahrten ausreichend. Für den Rest gibt es Supercharger und eine Billion Steckdosen in Deutschland.

5.) Kommt ein Diesel derzeit billiger?
Diesel löst Lungenkrebs aus. Die Frage ist wie viel einem sein eigenes Leben Wert ist. Außerdem sind alle Menschen Mieter auf der gemeinsamen Wohnung Erde. Man kann unseren Planeten auch als Raumschiff Erde bezeichnen. Mit dem CO2-Anstieg und dem Temperaturanstieg mit den dramatischen Folgen für Klimakatastrophen haben wir und unsere Kinder zu kämpfen. Kolbenmotorautos lassen ganze Regionen verwüsten. Die Folge sind Hungertote und Flüchtlinge. Mit dem Öl werden ferner Kriege und Terror finanziert. Die Frage ist, wie viele Menschen tötet, und wie viele Flüchtlinge produziert ein Kolbenmotorauto auf 100 km? Die deutschen Autobauer bekommen die Schelte bereits durch den Abgasskandal. Warum doktert man eigentlich in einem zum Scheitern verurteilten System mit Auspuffanlage, wenn die Lösung so einfach ist?