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Angelas teures Energiewende-Ende

Erneuerbare Energien Branche geopfert

Jahrzehntelanger Subventionierungstatbestand der Atom- und Kohleindustrie

Die Investitionen in Erneuerbare Energien sind durch Angelas Minister politisch abgewürgt. Unter Energiewende versteht Sigmar Gabriel Bestandsschutz für Kohlestrom und Subventionierung von Stromverschwendung in der Industrie. 400.000 Arbeitsplätze in der erneuerbaren Energien Branche werden geopfert. Der Kuhhandel heißt konzernfreundliche Gesetze gegen Aufsichtsratsposten bei den Energiekonzernen. Die echten Kosten vom krankmachenden Kohle- und Atomstrom werden ausgeblendet. Über die Umwege Kohlesubventionierung, den Ewigkeitskosten der Entlagerung und Schädigung der Gesundheit kommt jedoch die Quittung. Die Regierung sagt zwar vor der Kamera ja zur Energiewende, macht aber unter der Hand genau das Gegenteil. Wer künftig Strom mit einer neuen Photovoltaikanlage selbst erzeugen will, soll nach den aktuellen Plänen die Mehrwertsteuer und die EEG-Umlage bezahlen. Das ist so, als ob jemand der zu Fuß geht oder mit dem Fahrrad fährt, für das nicht verbrauchte Benzin die Mineralölsteuer und Mehrwertsteuer bezahlen muss.

Die Chinesen hingegen errichten Windräder und Photovoltaik-Anlagen massenweise. Sie sind zur Wind- und Sonnensupermacht aufgestiegen. Während sich in Zukunft Europa und Amerika mit dem Rest der Welt um den letzten Tropfen Öl bekriegen, werden uns die Chinesen mit ihrem gratis Wind- und Sonnenstrom auslachen. Sie haben begriffen, dass Ökoenergie die Zukunft gehört und vorsorglich deutsche, in die Pleite getriebenen, Photovoltaik-Fabriken inklusive Patente billigst aufgekauft.

Bedenken Träger zum Trotz gibt es für überschüssigen Wind- und Sonnenstrom Lösungen, wie seit 1986 mit der Gründung der Solar-Wasserstoff-Anlage in Neunburg vorm Wald bewiesen. In der Zeit von DDR und Golf I hat man bereits aus Sonnenlicht und Wasser für einen 7er BMW Wasserstoff hergestellt und ist damit Auto gefahren. Umso schlimmer, dass ausgerechnet jetzt wo Photovoltaik und Windräder kostengünstig geworden sind, der Industrie Wettbewerbsvorteile bietet und hunderttausenden Menschen Arbeit gibt, nun die große Koalition lieber schmutzigen Kohlestrom will. Das Ziel wäre erreicht, die grüne Technik ist billig geworden, aber scheinbar ist es wichtiger die Profite der Konzerne zu schützen. Wie beim 3-Liter-Auto, fertig in der Schublade, aber es wird nicht verkauft. Übrigens baute Porsche bereits vor 106 Jahren ein Elektroauto mit 80 km Reichweite.

Gesetze werden immer noch zugunsten der Öl-, Kohle- und Atomlobby gemacht, anstatt für 80 Millionen Menschen in Deutschland. Nirgendwo anders als in der Energiewende wird so deutlich, dass die Politiker und Konzerne nach dem Motto leben, eine Hand wäscht die andere. Atom- und Kohlekraftwerke unterliegen seit Jahrzehnten dem Subventionierungstatbestand. Liebe Politiker, ihr sollt für das Wohl der Bürger und künftige Generationen entscheiden. Überall auf der Welt entstehen durch die Ökoenergien neue Arbeitsplätze. In Deutschland werden sie absichtlich durch politische Einzelinteressen wieder vernichtet. Das müssen wir uns gut für die nächsten Wahlen merken. Es geht darum, die Schöpfung zu bewahren. Währe Jesus heute auf der Welt, würde er ein Wind- und Sonnenstrom getanktes Elektroauto fahren, wenn er nicht gerade zu Fuß über das Wasser geht.

Autor:
© Alois Elsner