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73 Prozent erneuerbare Stromproduktion am Muttertag

Ökostromanteil steigt

Wirkleistungsreduzierung verhindert Rekord

Am Muttertag 11.05.2014, um 13:00 Uhr wurden mit erneuerbaren Energiequellen in Deutschland 73,4 % vom benötigten Strom erzeugt.

Insgesamt wurden 59,221 Gigawatt (GW) um 13:00 Uhr verbraucht. Davon erzeugten Biogasanlagen 3,786 GW, Wasserkraftwerke 3,083 GW, Windräder 21,36 GW und Photovoltaikanlagen 15,237 GW. Die Lücke von 15,755 GW wurde mit Strom aus Atom-, Steinkohle-, und Braunkohlekraftwerke gefüllt. Die trägen Kraftwerke erzeugten sogar 26,187 GW, weil sie unflexible und schwierig abzuregeln sind. Aus diesem Grund wurden viele Windräder und Photovoltaikanlagen von den Netzbetreibern abgeregelt damit, die Stromleitungen nicht überlastet wurden.

Wären diese Quellen nicht abgeregelt worden, hätten die erneuerbaren Energien Deutschland zu einem höheren Prozentsatz als 73,4 % mit Strom versorgt. Obwohl Sonne und Wind keine Rechnung schreiben, werden immer wieder die Erneuerbaren Energiequellen abgeschaltet und stattdessen teurer und gesundheitsschädlicher Atom- und Kohlestrom produziert. Dies ist das Energiewendeparadoxon.

Autor:
© Alois Elsner

Grafik:
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